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Wettervorhersage

Letzte Aktualisierung: 21.07.2018, 16.34 Uhr


Feuchte Gewitterluft ist für Baden-Württemberg wetterbestimmend. GEWITTER/STARKREGEN (UNWETTER): Im Tagesverlauf vermehrt Gewitter mit Starkregen bis 25 l/qm in einer Stunde, kleinem Hagel und Sturmböen bis 80 km/h. Örtlich schwere Gewitter mit Hagel um 2 cm und heftigem Starkregen von 30 bis 60 l/qm, stellenweise auch etwas darüber, in einer oder wenigen Stunden. Gebietsweise auch Starkregen ohne Gewitteraktivität mit ähnlichen Niederschlagswerten. In der zweiten Nachthälfte zum Sonntag von Westen nachlassende Gewitteraktivität. Am Sonntag tagsüber erneut auflebend mit vor allem im Süden, abends im Südosten ähnlichen Intensitäten.


 

Radarfilm Baden-Württemberg (Niederschlag)

 

Aktuelle Beobachtungen aus Baden-Württemberg

Verbreitet Schauer und Gewitter, örtlich Unwetter durch heftigen Starkregen.


Heute Nachmittag meist stark bewölkt. Wiederholt Schauer, örtlich kräftige Gewitter. Zum Teil auch unwetterartiger gewittriger Starkregen über mehrere Stunden hinweg. Höchstwerte im Südosten 19 bis 24, sonst 21 bis 27 Grad. Schwacher, in Böen auffrischender Südwest- bis Westwind, in Gewitternähe Sturmböen. In der Nacht zum Sonntag stark bewölkt. Weiterhin Schauer und Gewitter, ab Mitternacht von Westen nachlassend. Tiefstwerte 17 bis 12 Grad.

Am Sonntag bei einem Wechsel von Sonne und dichten Quellwolken teils kräftige Schauer, Gewitter und zum Teil heftiger Starkregen, am Abend in den Südosten verlagernd. Höchstwerte zwischen 20 und 28 Grad. Schwacher Wind aus Nordwest. In Gewitternähe Sturmböen. In der Nacht zum Montag Wolkenauflockerungen und auch im Südosten zunehmend trocken. Temperaturrückgang auf 17 bis 12 Grad.

Am Montag ein Mix aus Sonne und Wolken, im Bergland auch dichtere Quellwolken und nur geringes Schauer- oder Gewitterrisiko. Maximal 22 bis 31 Grad. Schwacher Wind, überwiegend aus nordwestlichen Richtungen. In der Nacht zum Dienstag gering bewölkt und trocken. Tiefstwerte zwischen 17 und 12 Grad.

Am Dienstag meist wolkenlos, im Bergland lockere Quellbewölkung, niederschlagsfrei. Höchsttemperaturen zwischen 26 und 34 Grad. Schwacher Nordostwind. In der Nacht zum Mittwoch verbreitet klar. Tiefstwerte zwischen 17 und 11 Grad.

Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Dienstag, 24.07.2018 bis Dienstag, 31.07.2018
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Samstag, 21.07.2018, 13:03 Uhr

Sehr warm bis heiß. Nur vereinzelt Schauer und Gewitter.


Vorhersage für Deutschland bis Samstag, 28.07.2018,
Am Dienstag in den östlichen Landesteilen und am östlichen Alpenrand
anfangs stärker bewölkt und im äußersten Osten und Südosten
vereinzelt Schauer und Gewitter. Später auch dort zunehmend sonnig.
Im Rest des Landes viel Sonne. Höchstwerte zwischen 27 Grad in
Vorpommern und 33 Grad entlang des Rheins. Meist schwacher Wind,
vorwiegend aus Nord bis Ost.
In der Nacht zum Mittwoch häufig gering bewölkt oder klar bei
Tiefstwerten zwischen 19 und 13 Grad.

Am Mittwoch landesweit sonnig und trocken. Höchstwerte zwischen 29
und 34 Grad, örtlich darüber. Meist schwacher Wind aus Nordost.
In der Nacht zum Donnerstag überwiegend klar und trocken, nur im
äußersten Südosten geringes Schauerrisiko. Tiefstwerte zwischen 19
und 13 Grad.

Von Donnerstag bis Samstag vielfach anfangs heiter, im Tagesverlauf
gebietsweise Quellbewölkung. Vor allem in den östlichen Landesteilen
sowie teilweise über dem Bergland geringe Schauer- und
Gewitterneigung. Höchstwerte verbreitet zwischen 30 und 35 Grad,
örtlich noch darüber. Schwacher Wind aus meist nordöstlicher
Richtung.
In den Nächten überwiegend klar, Abkühlung auf 19 bis 14 Grad, in den
großen Städten teils nicht unter 20 Grad.

Trendprognose für Deutschland, von Sonntag, 29.07.2018 bis Dienstag,
31.07.2018,
Weiterhin hochsommerliche Temperaturen. Zunehmende Schauer- und
Gewitterneigung.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / M.Sc. Met. Stefan Bach

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst


Der Juli

Der Juli war im römischen Kalendarium ursprünglich der fünfte Monat
und hieß bis zu seiner Umbenennung im Jahre 44 v. Chr. auch so,
nämlich "Quintilis". Heutiger Namenspatron ist der römische
Staatsmann Gaius Julius Caesar (13.VII. 100 v. Chr. bis 15.III. 44 v.
Chr.), dem auch die Kalenderreform des Jahres 44 v. Chr. zu verdanken
ist. Alte deutscher Namen für den Juli lauten "Heuert" oder
"Heumond", da im Juli die erste Heumahd eingebracht wird, aber auch
"Bären- oder Honigmonat" waren bei unseren Altvorderen gebräuchlich.


Den nächtlichen Himmel dominiert das "Sommerdreieck", bestehend aus
den hellen Sternen Atair, Deneb und Wega in den Sternbildern Adler,
Schwan bzw. Leier. Das "Sommer-Dreieck" ist allerdings kein
Sternbild, sondern ein so genannter Asterismus. Damit bezeichnet man
eine Sternkonstellation, die kein "offizielles", also von der
Internationalen Astronomischen Union anerkanntes Sternbild ist. Die
Tage werden im Juli bereits wieder deutlich kürzer, beispielsweise
sinkt die lichte Tageslänge auf 50° nördlicher Breite, das entspricht
etwa der Lage von Frankfurt am Main oder Prag, im Verlaufe des Monats
um etwa eine Stunde von knapp 16 h 20 min auf gut 15 h 18 min. Weiter
unten finden Sternfreunde eine von der Franckh-Kosmos Verlags-GmbH
und Co. KG, Stuttgart, publizierte Darstellung des Firmaments
spätabends im Juli 2018. (Wenn man im Freien senkrecht empor blickt,
schaut man zum Zenit und wenn man sich in Meridianrichtung nach Süden
orientiert, hat man linker Hand die östlichen und rechts von sich die
westlichen Himmelsrichtungen.)

In Mitteleuropa ist der Juli im klimatologischen Mittel der wärmste
Monat des Jahres. Trotzdem gilt er bei uns gemeinhin als unbeständig,
denn der Nordatlantik ist noch relativ kühl und wenn Meeresluftmassen
unser Wetter beherrschen, kann der Sommer buchstäblich ins Wasser
fallen. Andererseits können lang andauernde, hochdruckbeeinflusste
Wetterlagen dem Juli einen subtropischen Charakter verleihen. Dies
scheint auch 2018 der Fall zu sein, denn die in diesem
Frühjahr/Sommer bereits häufig aufgetretenen Großwetterlagen mit
hohem Luftdruck oder aber geringen Luftdruckgegensätzen sowie
dominierenden Warmluftmassen setzen sich wahrscheinlich bis zum
Monatsende fort und in der zweiten Hälfte der nächsten Woche deutet
sich sogar eine "Hitzewelle" an.

Auch der Juli kennt meteorologische Witterungsregelfälle
(Singularitäten), etwa den "Siebenschläfer", auf dem eine bekannte
Bauern- oder Wetterregel beruht: etwa "?das Wetter am
Siebenschläfertag sieben Wochen bleiben mag". Siebenschläfer ist zwar
formal am 27. Juni, jedoch muss man bedenken, dass sich die
Kalendertage vor der Gregorianischen Reform im Jahre 1582 im
jahreszeitlichen Verlauf stetig verschoben hatten, so dass der
Siebenschläfertag heute einem späteren Datum entspricht, und zwar
etwa dem 7./8. Juli. Wie auch immer, im süddeutschen Raum bestimmte
in 60 bis 70 % aller Fälle der Ende Juni/Anfang Juli herrschende
Wettercharakter auch die Witterung des folgenden Sommers, für
Norddeutschland hingegen ließ sich kein derartiger statistischer
Zusammenhang feststellen. Am 7. und 8. Juli war es in Mitteleuropa
größtenteils sonnig und trocken bei durchschnittlichen
Tageshöchsttemperaturen um 25 °C innerhalb des Stationsnetzes des
Deutschen Wetterdienstes. Glaubt man also der Siebenschläferregel,
dann steht uns eine trockene und warme zweite Sommerhälfte bevor.


Dipl.-Met. Thomas Ruppert
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 21.07.2018

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
 
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