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Wettervorhersage
Letzte Aktualisierung: 22.05.2019, 20.34 Uhr
Unter Hochdruckeinfluss fließt mit nördlicher Strömung trockenere Luft heran und die Luft erwärmt sich die nächsten Tage allmählich wieder. NEBEL: In der Nacht zum Donnerstag örtlich Nebel mit Sichtweiten unter 150 m.
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Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Mittwoch, 22. Mai 2019 22:34:07 Uhr:


Heute Nacht wenig Wolken, örtlich Nebel. Am Donnerstag häufig Sonne und trocken.
In der Nacht zum Donnerstag teils wolkig, teils gering bewölkt und trocken. Örtlich Nebel. Tiefstwerte 8° bis 2°.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Mittwoch, 22. Mai 2019 22:34:07 Uhr:


Am Donnerstag neben Wolkenfeldern auch längere sonnige Abschnitte. Niederschlagsfrei. Höchstwerte auf der Alb 16°, am Rhein bis 23°. Schwacher Wind aus nordöstlichen Richtungen. In der Nacht zum Freitag wenige Wolken und trocken. Tiefstwerte 10° bis 3°.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Mittwoch, 22. Mai 2019 22:34:07 Uhr:


Am Freitag Mischung aus Sonne und Quellwolken. Allenfalls im südlichen Bergland einzelne Schauer oder Gewitter. Höchstwerte 17° bis 24°. Schwacher Wind aus nordöstlichen Richtungen. In der Nacht zum Samstag wolkig, rasches Abklingen etwaiger Schauer oder Gewitter. Tiefstwerte 11° bis 6°.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Mittwoch, 22. Mai 2019 22:34:07 Uhr:


Am Samstag im Tagesverlauf einige Quellwolken, örtlich Schauer und Gewitter. Maximal 17° bis 23°. Schwacher Nordwind, gelegentlich böig auffrischend, in Gewitternähe geringes Risiko für stürmische Böen. In der Nacht zum Sonntag wolkig, einzelne Schauer und Gewitter abklingend. Minima zwischen 11° und 6°.

© Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst 10-Tage-Vorhersage für Deutschland von Samstag, 25.05.2019 bis Samstag, 01.06.2019 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach am Mittwoch, 22.05.2019, 14:38 Uhr

Wechselhaft mit zeitweiligen Regenfällen und einzelnen Gewittern. Mäßig warm.

Vorhersage für Deutschland bis Mittwoch, 29.05.2019, Am Samstag im Norden wolkig bis stark bewölkt, dabei meist niederschlagsfrei. Im Süden zunächst meist heiter, im Tagesverlauf Quellwolkenbildung und gebietsweise Schauer und Gewitter. An den Alpen teils auch länger anhaltender Regen. Höchsttemperaturen im Norden 15° bis 20°, sonst 19° bis 24°. Schwacher bis mäßiger, im Norden und Nordosten stark böiger Wind aus Nordwest. In der Nacht zum Sonntag teils wolkig oder stark bewölkt, teils auch größere Auflockerungen, nördlich von Mosel und Main im Verlauf leichte Schauerneigung. An den Alpen nachlassender Regen. Sonst weitgehend niederschlagsfrei. Tiefsttemperaturen 11° bis 6°.

Am Sonntag im Norden zeitweise stark bewölkt und im Tagesverlauf einzelne Schauer. Im Süden heiter bis wolkig und überwiegend niederschlagsfrei. Nur über dem Bergland vereinzelt Schauer oder Gewitter. Temperaturanstieg auf 16° bis 21° im Norden und 21° bis 25° im Süden. Im Süden meist schwacher Wind, im Norden mäßiger Wind um West. An der Ostsee frischer Wind und einzelne stürmische Böen. In der Nacht zum Montag im Norden zunehmend bedeckter Himmel und aufkommender Regen. Im Süden gering bewölkt oder klar, nur an den Alpen teils stärker bewölkt. Tiefstwerte zwischen 12° und 7°.

Am Montag und Dienstag meist wolkig oder stark bewölkt und gebietsweise teils schauerartiger Regen oder Gewitter. Höchstwerte zwischen 16° an der Ostsee und 24° im Süden. Meist schwacher, zeitweise auch mäßiger Wind um West. In den Nächten Abkühlung auf 11° bis 7°.

Am Mittwoch weiterhin meist wolkig bis stark bewölkt und verbreitet Schauer oder schauerartige Regenfälle. Mit nur noch 16° bis 22° etwas kühler als bisher. Mäßiger Wind um West.



Trendprognose für Deutschland, von Donnerstag, 30.05.2019 bis Samstag, 01.06.2019, Weiterhin wechselhaftes Wetter mit wiederholten Regenfällen. Einzelne Gewitter. Meist wolkig bis stark bewölkt, nur kurzzeitige sonnige Abschnitte. Mäßig warm.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Peter Hartmann
© Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach
Verfasser(in): Dipl.-Met. Peter Hartmann 


10 Tage yr-Wettervorhersage Gaggenau


Wie beeinflusst EL Ninjo unser Wetter in Europa?

Im Winterhalbjahr wird der Polarwirbel über der Arktis durch den EL
Ninjo gestärkt, indem die Temperaturgegensätze im Atlantik verschärft
werden. Wie stark ist dieser Zusammenhang sonst ausgeprägt?

Der Einfluss der Warm- und Kaltphasen der EL Ninjo Southern
Oscillation (ENSO, siehe Thema des Tages vom 01.03.2019 und
30.11.2018) auf unser Wettergeschehen hier in Mitteleuropa ist in
Wissenschaftskreisen eher umstritten. Allerdings wird zumindest im
Winterhalbjahr die Stärkung des Polarwirbels über der Arktis durch
größere Temperaturgegensätze Süd-Nord über dem Atlantik ins Spiel
gebracht. Zumindest sorgt dann die Warmphase (also EL Ninjo) für
positive Anomalien der Meeresoberflächentemperatur im West- und
Ostpazifik sowie auch im äquatorialen Bereich des Atlantik. Bei der
Kaltphase La Ninja ist es genau umgedreht, dann sorgen negative
Anomalien der Meeresoberflächentemperaturen für eine Abschwächung des
Temperaturgradienten von Süd nach Nord. Das System der Zirkulationen
und Wechselwirkungen zwischen den Ozeanen und der Atmosphäre ist sehr
komplex und weist vielfältige Rückkopplungen auf. Aber,
Temperaturschwankungen der Ozeane werden als so genannte
Temperaturwellen bis in die Stratosphäre übertragen. Der
Süd-Nord-Austausch erfolgt über Aufsteigen der Warmluft am Äquator
und Transport sowie Absinken in mehreren Etappen polwärts, das alles
bei sich drehender Erde. Und eben diese beiden Faktoren, also der
Transport von Wärme und Impuls (Drehimpuls der Erde) erfolgen
meridional nach Norden. Diese Wärmekraftmaschine funktioniert im
Winterhalbjahr optimal, wenn die Arktis stark abkühlt und sich in der
Höhe (besonders stark ausgeprägt in der Stratosphäre) der so genannte
Polarwirbel (siehe Link unten) ausbildet. An der Grenze zum
verhältnismäßig warmen Atlantik bildet sich im Winterhalbjahr ein
kräftiger Jet-Stream mit hohen Windgeschwindigkeiten (aufgrund großer
Temperaturunterschiede) heraus, der sich wie die Erde von West nach
Ost bewegt. Das sind für uns in Mitteleuropa normale
Strömungsverhältnisse. Wenn diese gestört sind, treten häufiger
Hochdruck- bzw. Blockadewetterlagen auf, siehe letztes Jahr. Ursache
für solche Störungen sind u.a. positive Temperaturanomalien auch in
Teilen des Nordatlantiks, die dann unter Umständen zu positiven
Druckanomalien führen und Strömungsmuster umkehren können. Dann kann
es mitunter vorkommen, dass die warme Luft mal nicht aus Süden,
sondern aus Norden kommt. Übrigens befanden wir uns bis zum Herbst
2018 in ähnlichen und häufig wiederkehrenden Strömungsmustern. Zudem
waren wir auch in der Kaltphase von ENSO (La Ninja), siehe auch Link
unten.
Seit dem Spätherbst 2018 erfolgte der Übergang zu einem moderaten EL
Ninjo-Ereignis, das bis dato andauert. Im Winter 2018/2019 stellte
sich ab Mitte/Ende Dezember die Großwetterlage auf vorwiegend zonale,
also Westwetterlage um, was zumindest bis Ende März 2019 andauerte.
Mit Stand 20.Mai lässt sich konstatieren, dass der Polarwirbel zwar
aufgeteilt, aber weiterhin relativ intakt ist und trotz teils
positiver Temperaturanomalien über Teilen des Nordatlantiks unser
Wettergeschehen weitgehend bestimmt.

Genau das wollen wir in einer Studie genauer untersuchen: inwieweit
in den jeweiligen ENSO-Phasen eine Korrelation über das
Winterhalbjahr hinaus möglich ist bzgl. Tiefdruckaktivität speziell
über dem Atlantik und damit relevante und direkte Auswirkungen auf
das Wetter hier bei uns in Mitteleuropa hat.

Dr.-Met. Jens Bonewitz
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 22.05.2019

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