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Wettervorhersage
Letzte Aktualisierung: 26.03.2019, 20.34 Uhr
Die nach Baden-Württemberg eingeflossene Meeresluft gelangt heute unter Hochdruckeinfluss. FROST/GLÄTTE: In der Nacht zum Mittwoch und auch in der Nacht zum Donnerstag vor allem im Schwarzwald, auf der Alb und südlich davon leichter Frost, vereinzelt Glätte. NEBEL: Geringes Risiko für vereinzelten Nebel in der Nacht zu Donnerstag an Donau und Bodensee mit Sichten von unter 150 m.

 

Radarfilm Baden-Württemberg (Niederschlag)

 

Aktuelle Beobachtungen aus Baden-Württemberg

Nachts im Süden Frost und vereinzelt Glätte. Am Mittwoch wolkig aber meist trocken.
In der Nacht zum Mittwoch wolkig bis stark bewölkt, allenfalls im Osten ein paar Tropfen oder Flocken. Tiefstwerte meist zwischen +4 und -3 Grad, vereinzelt Glätte.
Am Mittwoch wolkig, meist trocken. Höchstwerte 6 bis 13 Grad. Meist schwacher Wind aus nördlichen Richtungen; im Südwesten zeitweise auffrischend. In der Nacht zum Donnerstag stark bewölkt, im Norden vereinzelt etwas Regen möglich. Im Südosten dagegen aufgelockert und geringes Risiko für vereinzelten Nebel. Tiefstwerte +3 bis -3 Grad, örtlich Glätte.
Am Donnerstag stark bewölkt, im Nordosten in Verbindung mit zwischenzeitlich leichtem Regen. Maxima 8 bis 15 Grad. Meist schwacher Wind aus nordöstlichen Richtungen. In der Nacht zum Freitag zunächst stark bewölkt und im Norden und Osten letzte Tropfen, doch schon bald vielfach Aufklaren. Örtlich Nebelbildung. Abkühlung auf +5 bis -2 Grad. Vereinzelt Reifglätte.
Am Freitag neben ein paar Wolken häufig Sonne. Höchstwerte 12 bis 18 Grad. Schwacher bis mäßiger Nordostwind. In der Nacht zum Samstag klar, örtlich Nebelfelder. Tiefstwerte +4 bis -2 Grad. Vereinzelt Reifglätte.
Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Freitag, 29.03.2019 bis Freitag, 05.04.2019
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Dienstag, 26.03.2019, 13:34 Uhr

Anfangs trocken und häufig freundlich, nachfolgend überwiegend
wechselhaft mit kurzem Zwischenhocheinfluss am Montag.

Vorhersage für Deutschland bis Dienstag, 02.04.2019,
Am Freitag im Norden und Osten (abseits der Küsten) zunächst noch
teils stärker bewölkt, aber trocken. Im Tagesverlauf überwiegend
heiter, teils sogar sonnig. Temperaturanstieg auf 13 bis 19, an der
See und im Bergland auf Werte um 11 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind
aus unterschiedlichen Richtungen.
In der Nacht zum Samstag im Norden und Nordosten lockere
Wolkenfelder. Sonst größtenteils klar. Tiefsttemperaturen 7 bis 1
Grad, im Süden bis -3 Grad.

Am Samstag zunächst überwiegend heiter, teils sonnig, im Tagesverlauf
im Nordwesten aufkommende dichtere Bewölkung. Noch meist trocken.
Höchsttemperaturen 13 bis 19 Grad. Schwacher bis mäßiger Wind aus
unterschiedlichen Richtungen, später zunehmend aus West und an der
Küste teils böig auffrischend.
In der Nacht zum Sonntag von Nordwest nach Südost ausbreitende
Bewölkung, bis in die mittleren Landesteile teils mit etwas Regen.
Abkühlung auf 6 bis 0 Grad, im Bergland teils leichter Frost.

Am Sonntag in der Südhälfte überwiegend bewölkt und zeitweise etwas
Regen, erreicht nachmittags auch die Alpen, auf den Alpengipfeln
fällt Schnee. Im Norden wechselnde Bewölkung, an der See und im
Küstenumfeld gelegentlich Schauer. Höchstwerte 8 bis 13 Grad im
Norden, 14 bis 17 Grad im Süden. Allgemein auf Nord drehender,
schwacher bis mäßiger Wind, an der Küste frisch und teils stark böig.

In der Nacht zum Montag ganz im Süden bewölkt und noch etwas Regen,
sonst häufig gering bewölkt oder klar. Tiefstwerte +3 bis -2 Grad.

Am Montag vielerorts heiter bis sonnig, in Alpennähe häufig noch
bewölkt und stellenweise etwas Regen, zum Abend von Westen allmählich
aufkommende Wolkenfelder. Tageshöchsttemperaturen zwischen 9 und 17
Grad. Überwiegend schwach windig.
In der Nacht zum Dienstag Bewölkungsverdichtung von Westen, noch
überwiegend trocken. Abkühlung auf +4 bis -1 Grad.

Am Dienstag im Nordosten noch freundlich, später auch dort zunehmend
bewölkt. Sonst überwiegend stark bewölkt mit aufkommendem Regen, im
höheren Bergland Schnee. Höchsttemperaturen 10 bis 15 Grad.
Schwacher, an der Küste teils mäßiger Wind aus südlichen Richtungen.
In der Nacht zum Mittwoch häufig stark bewölkt mit Regen, im höheren
Bergland teils Schnee. Tiefstwerte 4 bis 0 Grad, im Bergland teils
leichter Frost.

Trendprognose für Deutschland, von Mittwoch, 03.04.2019 bis Freitag,
05.04.2019,
Überwiegend wechselhaft, weiterhin mild, nachts im Bergland leichter
Frost.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Sabine Krüger

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst


Pollen - Fluch für Allergiker, Segen für Insekten

Wenn im Frühling der Natur wieder Leben eingehaucht wird und damit
das Grau des Winters durch ein beeindruckendes Farbenspiel abgelöst
wird, erhellt sich in den meisten Fällen auch das Gemüt der Menschen.
Allerdings freut sich nicht jeder auf diese Jahreszeit, denn mit dem
Erwachen der Natur nimmt auch die Pollenbelastung stark zu. Schon im
Januar sorgt üblicherweise die Hasel dafür, dass Allergiker die
erhöhte Aktivität der Natur in der Nase spüren. Nach der diesjährigen
Pollenflugstatistik waren in den meisten Bundesländern bereits in der
ersten Januarwoche erste Haselpollen unterwegs. In den nördlichsten
Regionen sowie in den höheren Lagen des Südens hinkt die Entwicklung
in der Natur dagegen aus klimatischen Gründen immer etwas hinterher.
Eine besonders starke Haselpollenbelastung wurde dieses Jahr in
Teilen des Landes während der außerordentlich milden Hochdruckphase
Mitte bis Ende Februar aufgezeichnet. Diese hohe
Haselpollenkonzentration ging dann nahtlos in das Maximum der
Erlenpollenbelastung über.


Die wechselhafte Witterung der letzten Tage mit Regen und Wind
brachte zumindest regional eine gewisse Entlastung für Allergiker.
Allerdings verstärkt sich nach Abzug von Tief LOUIE nun wieder der
Hochdruckeinfluss. Hoch IRMELIN verlagert nämlich langsam seinen
Schwerpunkt, der sich aktuell zwischen Irland und Cornwall befindet,
nach Westeuropa. Allerdings verläuft dieser Verlagerungsprozess nur
sehr schleppend, sodass am Mittwoch nochmals die Ausläufer eines
Tiefs bei der Bäreninsel auf Deutschland übergreifen können. Zum Ende
der Woche kämpft sich IRMELIN schließlich auch nach Mitteleuropa vor,
sodass sich die Sonne wieder häufiger zeigen wird. Auch die
Temperaturen steigen von Tag zu Tag etwas an und ab Freitag wird
zudem eine meist trockene Witterung erwartet. Diese meteorologischen
Randbedingungen führen dann wieder unweigerlich zu einem Anstieg der
Pollenbelastung. Der aktuell gültige Wochenbericht der "Stiftung
Deutscher Polleninformationsdienst" geht daher in den nächsten Tagen
besonders von einem Anstieg der Birkenpollenbelastung aus.


Nun stellen die Pollen aber nicht nur eine Beeinträchtigung für
Allergiker dar, sondern sind in der Natur ein wichtiger Bestandteil
verschiedenster Prozesse. Zum einen dienen sie natürlich der
Bestäubung der Pflanzen, zum anderen profitieren davon aber auch
viele Tiere - insbesondere die Insekten. Pollen bestehen nämlich aus
einer Vielzahl an Vitaminen, Enzymen und Fettsäuren sowie besonders
aus dem lebensnotwendigen Eiweiß. Vor allem die Bienen haben diese
außerordentlich wichtigen Inhaltsstoffe erkannt und nutzen diese für
die Aufzucht ihrer Nachkommen.


Während der kalten Wintermonate ruht in den Bienenvölkern
normalerweise das Brutgeschäft. Erst mit ansteigenden Temperaturen
und höherem Sonnenstand beginnt die Königin wieder Eier zu legen, die
von den Arbeiterinnen anschließend weiter gepflegt werden müssen. Für
die Versorgung der geschlüpften Larven wird vor allem ein
hochwertiges Futter benötigt. Daher haben die Flugbienen zu dieser
Zeit den primären Auftrag, große Mengen an eiweißhaltigen Pollen zu
sammeln. Die heimkehrenden Bienen können dabei sehr gut identifiziert
werden, denn an deren Beinen klebt der gesammelte Blütenstaub in Form
von kleinen farbigen Kügelchen. Meistens sind diese gelb oder orange,
sie können aber je nach beflogener Pflanze auch Farben wie lila oder
braun annehmen.


Pollen sind für die stark belasteten Allergiker verständlicherweise
ein alljährliches Ärgernis, in der Natur liefern diese aber einen
immens wichtigen sowie oft sogar unverzichtbaren Beitrag zu den
Lebens- und Fortpflanzungsprozessen.

Mag.rer.nat. Florian Bilgeri
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 26.03.2019

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
 
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