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Wettervorhersage

Letzte Aktualisierung: 08.03.2017, 07.34 Uhr


Die Warmfront eines Tiefs nördlich der Britischen Inseln erfasst im Laufe des Tages Baden-Württemberg von Nordwesten her und sorgt für nasses, aber mildes Wetter. Heute Vormittag kann es örtlich noch zu Nebel mit Sichtweiten unter 150 m kommen. Der Südwestwind nimmt im Tagesverlauf zu. Im höheren Bergland kommt es zu stürmischen Böen bis 70 km/h, auf exponierten Gipfeln zu Sturmböen um 80 km/h. Im Laufe der Mittagsstunden setzt Dauerregen ein, der bis Freitagvormittag anhält. Dabei wird im Schwarzwald ein 48-stündiges Niederschlagsdargebot von 40 bis 70 Liter pro Quadratmeter erwartet. In den Staulagen sind unwetterartige Mengen bis 90 l/qm, im Südschwarzwald in Verbindung mit der abschmelzenden Schneedecke um 100 l/qm möglich. Auch an der Alb, am Odenwald sowie Richtung Allgäu muss mit 48-stündigen Mengen bis 50 l/qm gerechnet werden. In der Nacht zum Donnerstag bleibt es im Bergland stürmisch. Im südlichen Schwarzwald sind exponiert schwere Sturmböen um 90 km/h aus Südwest möglich. Auch im Flachland können vorübergehend Böen um 50 km/h auftreten.


 

Radarfilm Baden-Württemberg (Niederschlag)

 

Aktuelle Beobachtungen aus Baden-Württemberg

Anfangs noch örtlich Nebel. In höheren Lagen zunehmend stürmisch, im Schwarzwald einsetzender ergiebiger Dauerregen.


Heute Vormittag zeigen sich noch größere Auflockerungen. Ab dem Mittag verdichtet sich die Bewölkung von Westen her jedoch und in Baden setzt teils anhaltender Regen ein, der sich zügig ostwärts ausbreitet und im Bergland bei steigender Schneefallgrenze zunächst noch als Schnee fällt. Die Höchstwerte liegen zwischen 5 Grad im Bergland und 10 Grad im Rheintal. Es weht zunächst ein schwacher bis mäßiger, in Böen teils frischer, in Hochlagen zunächst auch stark böiger Südwestwind. Der Wind nimmt im Tagesverlauf zu, dann kommt es im höheren Bergland zu stürmischen Böen, auf exponierten Gipfeln zu Sturmböen. In der Nacht zum Donnerstag fällt bei dichter Bewölkung oft Regen, in den Staulagen teils anhaltend. Die Tiefstwerte liegen zwischen 8 und 3 Grad. Im Bergland treten stürmische Böen aus Südwest, in Gipfellagen des südlichen Schwarzwaldes auch schwere Sturmböen auf.

Am Donnerstag dominieren die Wolken und es fällt noch verbreitet Regen, der zum Abend hin nur gebietsweise nachlässt. Die Luft erwärmt sich auf 7 Grad im Bergland und bis zu 13 Grad am Kaiserstuhl. Der schwache bis mäßige Wind aus Südwest bis West frischt in Böen auf. Im Hochschwarzwald sind starke bis stürmische Böen möglich. In der Nacht zum Freitag bleibt es fast überall stark bewölkt. Vor allem in den Staulagen regnet es weiter anhaltend. Die Luft kühlt auf 6 bis 3 Grad ab. Im Schwarzwald kommt es anfangs noch zu starken bis stürmischen Böen aus West.

Am Freitag ist es wechselnd bewölkt und anfangs regnet es noch örtlich, am Nachmittag klingt der Regen dann überall ab. Die Temperatur steigt auf Werte zwischen 9 Grad im Bergland und 16 Grad im Rheintal. Der Wind weht schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen. In der Nacht zum Samstag ist es bei oft aufgelockerter Bewölkung überall trocken. Örtlich können sich Nebelfelder bilden. Die Tiefstwerte liegen zwischen +3 und -2 Grad, dabei wird es stellenweise glatt.

Am Samstag lösen sich einzelne Nebelfelder zügig auf, dann ist es teils heiter, teils wolkig und meist trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 11 Grad im Bergland und bis zu 16 Grad am Rhein. Der schwache bis mäßige Wind weht überwiegend aus Ost und frischt in höheren Lagen in Böen auf. In der Nacht zum Sonntag ist es anfangs wolkig, später ziehen von Südwesten dichtere Wolken und Regen herein. Die Luft kühlt auf 5 bis 0 Grad ab.

Deutscher Wetterdienst
10-Tage-Vorhersage für Deutschland
von Freitag, 10.03.2017 bis Freitag, 17.03.2017
ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach
am Dienstag, 07.03.2017, 15:04 Uhr

Am Samstag vorübergehend freundlich, sonst wechselhaft, teils Regen,
an den Alpen länger anhaltend, dort in den Hochlagen auch Schnee.

Vorhersage für Deutschland bis Dienstag, 14.03.2017,
Am Freitag halten sich im Osten und in Alpennähe noch dichtere
Wolken, zeitweise regnet es dort, in Gipfellagen kann etwas
Schneeregen oder Schnee fallen. Sonst ist es teils locker, teils
stärker bewölkt, Schauer sind selten. Längerer Sonnenschein ist im
Südwesten möglich. Die Temperatur steigt im äußersten Norden auf 7
bis 11 Grad, ansonsten auf 10 bis 14 Grad, im Südwesten auf Werte bis
15 Grad. Der Wind weht anfangs allgemein, später nur noch im Osten
und Süden stark böig. Er kommt meist aus West.
In der Nacht zum Samstag ist es meist trocken, nur in Alpennähe sowie
im Bereich am und nördlich des Erzgebirges sind noch geringe Regen-
oder Schneefälle möglich. Sonst lockern die Wolken etwas auf. Es sind
Tiefstwerte zwischen 5 und -2 zu erwarten.

Am Samstag wechselt sich die Sonne im Norden und Nordosten mit
einigen Wolken ab, im Süden und Südwesten kann die Sonne länger
scheinen. Meist verläuft der Tag trocken. Die Temperatur steigt auf 9
bis 14, im Nordosten und im äußersten Osten nur auf 7 bis 10 Grad. Am
Oberrhein werden erneut Werte um 15 Grad erreicht. Der Wind weht
meist schwach, vereinzelt auch mäßig aus unterschiedlichen
Richtungen.
In der Nacht zum Sonntag ist es wechselnd oder gering bewölkt,
Richtung Südosten und Osten auch klar. Lediglich an den Alpen halten
sich noch dichtere Wolkenfelder. Später können auch im Westen und
Südwesten wieder Wolken aufziehen. Zwischen Hoch- und Oberrhein kann
dabei etwas Regen fallen, auch an den Alpen ist etwas Regen oder
Schnee möglich. Sonst bleibt es trocken. Bei schwachem Wind kühlt die
Luft im Nordwesten auf 6 bis 1 Grad, sonst auf 3 bis -3 Grad ab.

Am Sonntag zieht von Westen her bei dichter Bewölkung Regen bis in
die Mitte des Landes. Am Schwarzwald und an den Alpen kann es auch
länger andauernd und kräftig regnen. Oberhalb von etwa 1400 Meter
schneit es. Von Dänemark und der Ostsee bis zum Erzgebirge bleibt es
bis zum Abend trocken. Die Höchstwerte liegen meist zwischen 8 und 13
Grad. Der Wind weht mäßig, teils auch frisch. Anfangs kommt er
überwiegend aus Südost, im Tagesverlauf dreht er von Westen her auf
West.
In der Nacht zu Montag regnet es verbreitet etwas, im Süden,
besonders im Stau der Alpen, auch länger anhaltend. Oberhalb von etwa
1000 Meter fällt Schnee. Die Temperaturen sinken auf Werte zwischen 5
und -2 Grad ab, der Wind weht meist schwach, im Westen um West, im
Osten um Südost.

Am Montag und Dienstag bleibt es wechselnd oder stark bewölkt. Hin
und wieder regnet es etwas, an den Alpen bleibt es bei kräftigeren
Stauniederschlägen und Schnee oberhalb von 600 bis 1000 Meter. An den
Tagen liegen die Höchstwerte um 10 Grad, in den Nächten bei 4 bis -2
Grad. Es weht ein meist schwacher, vereinzelt auch mäßiger Wind.

Trendprognose für Deutschland, von Mittwoch, 15.03.2017 bis Freitag,
17.03.2017,
Weiterhin wechselhaft mit Regenfällen, in den Hochlagen Schnee, etwas
zurück gehende Temperaturen.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Martin Jonas

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst


Von Schneefall zu Dauerregen und Tauwetter

Mit Ostverlagerung des Schwerpunkts des weite Teile Europas
überdeckenden Tiefdrucksystems strömte in der Nacht zum heutigen
Dienstag von Nordosten her wieder etwas kältere Meeresluft heran.
Damit verbunden war auch ein Absinken der Schneefallgrenze, sodass
besonders in den zentralen Mittelgebirgen Deutschlands die Landschaft
heute Früh einen wieder leicht winterlichen Charakter aufwies.
Vereinzelt verirrten sich in starken Schauern Schneeflocken auch bis
in die tieferen Lagen Norddeutschlands. Im Schwarzwald und an den
Alpen gab es Stauniederschläge, die dort auch heute tagsüber anhalten
werden. Im Wissen dieser Wetterentwicklung mussten bereits am Vortag
die zu erwartenden Neuschneemengen abgeschätzt und in Warnungen
umgesetzt werden.

Allerdings ist gerade die Bestimmung der erwarteten Neuschneehöhe
nicht immer einfach. Zum einen gibt es im topographisch gegliederten
Gelände lokale Stau- und Abschirmungseffekte, die bereits auf kleiner
Distanz zu größeren Unterschieden führen können. Zum anderen ist die
zu prognostizierende Neuschneehöhe unmittelbar von der Dichte des
Neuschnees abhängig. Frischer Schnee kann ungefähr eine Dichte
zwischen 50 und 200 kg/m aufweisen. Das bedeutet aber im
Umkehrschluss, dass 1 Liter pro Quadratmeter flüssiger Niederschlag
bei sehr lockerem Neuschnee eine Schneedecke von 2 cm verursachen
kann. Allerdings ist bei sehr nassem Schnee auch eine Ausbeute von
nur 0,5 cm möglich. Mitentscheidend ist vor allem die Lufttemperatur,
denn je tiefer die Temperatur ist, desto geringer ist auch die
Schneedichte.

Zudem müssen die Straßenbelags- oder Bodentemperaturen beachtet
werden. Insbesondere im Spätwinter oder ganz besonders im Frühling
schmilzt bei entsprechend positiven Belagswerten eine größere Menge
des gefallenen Schnees, bevor dieser auf den Straßen liegen bleibt.
Unter Abwägung all dieser Faktoren wurde daher gestern die
Entscheidung getroffen, dass die Alpen sowie der Schwarzwald oberhalb
von 800 bis 1000 m mit einer Warnung vor markantem Schneefall
(entspricht Stufe 2 von 4) versehen werden. Dargestellt wird dies in
der Warnkarte mit einer Einfärbung in Orange. In den weiter nördlich
gelegenen Mittelgebirgsregionen wurde hingegen eine gelbe Warnung vor
leichtem Schneefall (entspricht Stufe 1 von 4) für ausreichend
erachtet.

Allerdings hält der aktuelle spätwinterliche Charakter nicht lange
an. Am Mittwoch wird die Warmfront eines Tiefs mit Kern zwischen
Schottland und Island das Bundesgebiet überqueren und somit die
Schneefallgrenze von Westen her deutlich ansteigen lassen. Besonders
im Süden erreicht die Nullgradgrenze im weiteren Verlauf fast 2000 m.
Zudem kommt es im Schwarzwald und an den Alpen erneut zu
Staueffekten, allerdings fällt nun bis in höhere Lagen Regen. Daher
muss im Warnmanagement abgeschätzt werden, ob die Kriterien für
Dauerregen oder gar ergiebigen Dauerregen erreicht werden können.

Zudem werden der in höheren Lagen noch vorhandene Altschnee des
Winters sowie der Neuschnee der letzten Tage zu schmelzen beginnen
und zum Abfluss beitragen. Da solche Schmelzperioden unter Umständen
auch relevant für die Hochwassersituation sein können, hat der
Deutsche Wetterdienst den Parameter "Tauwetter" in seinem
Warnkatalog. Als entscheidende Kenngröße wird dann das
"Niederschlagsdargebot" verwendet, das aus der Summe des flüssigen
Niederschlags und der Wasserabgabe aus der schmelzenden Schneedecke
gebildet wird. Auch hier ist die Dichte der Schneedecke ein
mitentscheidender Faktor. Altschnee erreicht im Spätwinter eine
Dichte zwischen 300 und 500 kg/m. Damit kann 1 cm schmelzender
Schnee durchaus zwischen 3 und 5 Liter pro Quadratmeter zum
Niederschlagsdargebot beitragen.

In Abwägung dieser Randbedingungen sind im Schwarzwald und am
Alpenrand in den nächsten Tagen Warnungen vor Tauwetter sehr
wahrscheinlich, ja sogar Unwetterwarnungen vor starkem Tauwetter
durchaus möglich.

Mag. rer. nat. Florian Bilgeri
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 07.03.2017

Copyright (c) Deutscher Wetterdienst
 
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