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Letzte Aktualisierung: 13.04.2021, 20.23 Uhr
Von Norden her fließt sehr kühle und labile Meeresluft nach Baden-Württemberg ein. FROST: In der Nacht zum Mittwoch verbreitet leichter bis mäßiger Frost. GEWIITER: Mittwochnachmittag und -abend einzelne Gewitter mit stürmischen Böen bis 70 km/h und kleinkörnigem Hagel nicht ausgeschlossen.
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Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Dienstag, 13. April 2021 20:23:17 Uhr:


Nachts verbreitet Frost. Mittwoch wolkig, später wenige Schauer oder auch einzelne Gewitter.
In der Nacht zum Mittwoch meist gering bewölkt. Trocken. Bei Tiefstwerten von -1° bis -6° lokal Glätte durch überfrierende Nässe. Auf dem Feldberg starke bis stürmische Böen aus Ost.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Dienstag, 13. April 2021 20:23:17 Uhr:


Am Mittwoch heiter, später wolkig und einzelne Regen-, Schneeregen- oder Graupelschauer. Auch kurze Gewitter nicht ausgeschlossen. Höchstwerte von 3° im Bergland bis 10° am mittleren Oberrhein. Wind schwach aus Nordost mit frischen Böen. In der Nacht zum Donnerstag abklingende Schauer, danach gering bewölkt und trocken. Tiefstwerte 0° bis -5°. Örtlich Glätte.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Dienstag, 13. April 2021 20:23:17 Uhr:


Am Donnerstag Wechsel von Sonne und Wolken. Ab dem Mittag mit Regen- und Schneeschauern, einzelne Gewitter dann nicht auszuschließen. Höchstwerte 3° im Südschwarzwald und auf der Alb und bis 11° im Breisgau. Schwacher Nordostwind mit frischen Böen. In der Nacht zum Freitag überwiegend gering bewölkt und trocken. Minima von +1° bis -5°. Am Feldberg stürmische Böen aus Nordost. Lokal Glätte.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Dienstag, 13. April 2021 20:23:17 Uhr:


Am Freitag von Nordosten ausbreitende Wolkenfelder, im Süden mehr Sonne. Niederschlagsfrei, Höchstwerte 4° bis 12°. Schwacher Wind aus Nordost mit frischen, auf den Gipfellagen starken bis stürmischen Böen. In der Nacht zum Samstag überwiegend wolkig. Trocken mit Tiefstwerten +3° in Flussniederungen bis -2° im Bergland. Auf dem Feldberg starke bis stürmische Böen aus Nordost.

© Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst 10-Tage-Vorhersage für Deutschland von Freitag, 16.04.2021 bis Freitag, 23.04.2021 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach am Dienstag, 13.04.2021, 13:08 Uhr

Meist freundlich und trocken. Zunächst noch kühl mit Nachtfrösten, ab dem Wochenende langsame Milderung.

Vorhersage für Deutschland bis Dienstag, 20.04.2021, Am Freitag im Norden viel Sonne, sonst wolkig, teils auch stark bewölkt und vor allem im Süden und Osten ab und zu etwas Regen, im höheren Bergland auch Schneefall. Zum Nachmittag überall mehr Sonne. Höchsttemperatur zwischen 5° und 9° im Südosten, sonst 10° bis 13°. Im höheren Bergland nur wenig über 0°. Schwacher bis mäßiger Wind aus Nord bis Nordost, ab und an frische Böen. In der Nacht zum Samstag im Osten und Südosten bewölkt und etwas Regen oder Schnee. Sonst teils wolkig, teils klar und verbreitet leichter Frost von 0° bis -5°, im Westen und Norden örtlich frostfrei.

Am Samstag im Norden und Westen sonnig, sonst wechselnd, im Süden und Osten auch stark bewölkt mit zeitweiligem Regen oder Sprühregen. Tageshöchsttemperaturen zwischen 9° im Süden und Südosten und 14° im Westen. Schwacher bis mäßiger Wind aus Nordost bis Ost. In der Nacht zum Sonntag Temperaturrückgang auf 3° bis 0°.

Am Sonntag im Norden und im Westen freundlich, sonst wechselnd bis stark bewölkt und vor allem im Osten etwas Regen. Höchsttemperaturen 10° bis 15°. Schwacher bis mäßiger Wind aus Nordost bis Ost. In der Nacht zum Montag Temperaturrückgang auf 4° bis 1°.

Am Montag und Dienstag im Norden und Westen freundlich, sonst wechselnd bewölkt und im Osten vereinzelt etwas Regen. Tageshöchsttemperaturen 12° bis 17°. Meist schwacher bis mäßiger Wind aus Nordost bis Ost. In den Nächten Temperaturrückgang auf 5° bis 1°. .

Trendprognose für Deutschland, von Mittwoch, 21.04.2021 bis Freitag, 23.04.2021, Meist trocken und viel Sonne bei leicht ansteigenden Temperaturen.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Rolf Ullrich
© Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach
Verfasser(in): Dipl.-Met. Rolf Ullrich 



Vulkanblitze

Die Erde brodelt fortwährend und immer wieder gibt es
Vulkanausbrüche, wie vor Kurzem erst des La Soufrière auf St. Vincent
und den Grenadinen in der Karibik. Häufig sind die Vulkanausbrüche
von Vulkanblitzen begleitet. Doch wie entstehen diese?


Es zischt und brodelt, die Erde bebt und plötzlich bricht ein Vulkan
aus. Ständig passiert das irgendwo auf der Welt. Teilweise auf
wirklich beeindruckende sowie auch furchteinflößende Art und Weise.
Vulkanausbrüche begleiten die Menschheit seit jeher. Plinius, ein
antiker Augenzeuge schildert, beispielsweise eine Gas-Aschewolke und
die in ihr stattfindenden Gewitter folgendermaßen: "Eine schaurige
schwarze Wolke, kreuz und quer von feurigen Schlangenlinien
durchzuckt, die sich in lange Flammengarben spalteten, Blitzen
ähnlich, nur größer." Solche Blitze, die denen in Gewittern ähneln,
gibt es häufig bei Vulkanausbrüchen und waren schon mehrmals
Gegenstand von Untersuchungen.

Beispielsweise wurden an der LMU München kleine Vulkanexplosionen im
Labor nachgestellt. Dabei wurde echte Vulkanasche unter hohem Druck
in einem Edelstahlrohr nach oben katapultiert und der nachgestellte
Vulkanausbruch mithilfe einer Hochgeschwindigkeitskammer durch
Plexiglasfenster beobachtet. Dabei wurden selbst bei dieser sehr
kleinen Ascheeruption sogenannte Vulkanblitze festgestellt. Diese
Blitze lassen sich durchaus mit den Blitzen in herkömmlichen
Gewittern vergleichen. Logischerweise ist Hochspannung in beiden
Fällen die Voraussetzung, allerdings sind die physikalischen
Entstehungsbedingungen mitunter sehr unterschiedlich.

Damit Asche sich aufladen kann, gibt es unterschiedliche Mechanismen.
Das geschieht durch Wechselwirkung mit Wasser, die Wechselwirkung mit
der Umgebungsatmosphäre bzw. der natürlichen Radioaktivität, die
Ladungstrennung durch fragmentieren der Aschepartikel und die
triboelektrische Aufladung, die durch Reibung zwischen den
Aschepartikeln entsteht. Vor allem die letzten beiden Punkte sind von
größerem Interesse, denn sie sind eng mit der Dynamik von explosiven
Ausbrüchen verknüpft. Bei einem Ausbruch wird nämlich Magma
zerrissen, also fragmentiert und es entstehen feste Partikel, die
unterschiedlich groß sind. Diese werden nun im Schlot des Vulkans
sowie später auch in der Atmosphäre nach oben katapultiert und stoßen
mit hoher Energie zusammen oder fliegen aneinander vorbei. Dabei
kommt es nun zur elektrostatischen Aufladung und Ladungstrennung. Es
entstehen also positiv und negativ geladene Teilchen. In der
Aschewolke kommt es nun also ähnlich wie in einer Gewitterwolke, wo
ebenfalls Ladungstrennung stattfindet, zum Aufbau einer großen
Spannung. Auf der einen Seite die positiv geladenen Ascheteilchen
weiter oben in der Wolke und die negativ geladenen weiter unten. Wird
die Spannung nun also zu groß, kommt es zur Entladung mit dem
Vulkanblitz. Diese Blitze können mit Messantennen registriert werden.


Besonders relevant ist die Messung solcher Blitze für die Luftfahrt,
denn es lassen sich Rückschlüsse auf die Größe der Aschepartikel
ziehen und kleinere Aschepartikel halten sich länger in großen Höhen
und können somit die Luftfahrt erheblich beeinflussen, wie damals im
März 2010 nach dem Ausbruch des Eyjafjallajökull auf Island.

Dipl.-Met. Marcel Schmid
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 13.04.2021

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