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Wetterlage in Gaggenau / Baden-Württemberg

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Letzte Aktualisierung: 01.12.2022, 20.11 Uhr
Baden-Württemberg verbleibt im Einflussbereich eines Tiefdruckgebietes über Norditalien. Gleichzeitig fließt von Nordosten kältere, kontinentale Luft ein. FROST/GLÄTTE: In der Nacht zum Freitag ab den mittleren Lagen örtlich, im Bergland und im Allgäu leichter Frost. Dabei oberhalb von 600 m streckenweise Glätte durch überfrierende Nässe oder auch Reif, im Bergland örtlich auch durch geringen Schnee. NEBEL: In der Nacht zum Freitag vor allem im Süden vereinzelt Nebelbildung, lokal mit Sichtweiten auch unter 150 m. SCHNEE: Am Freitag im Tagesverlauf im äußersten Norden und Nordosten in Lagen oberhalb 400 Metern wenige Zentimeter Neuschnee, in tieferen Lagen zeitweite Glätte durch geringfügigen Schneefall.
Radarfilm (Niederschlag)
Baden Württemberg

Aktuelle Beobachtungen aus
Baden Württemberg

Radarfilm wetterundklima_vorort


Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Donnerstag,, 01. Dezember 2022 20:11:58 Uhr:

Im Bergland Frost und streckenweise Glätte. Am Freitag im Nordosten etwas Schnee.
In der Nacht zum Freitag stark bewölkt. Örtlich leichter Regen, ab mittleren Lagen zunehmend in Schnee übergehend. Südlich der Alb noch trocken. Im Süden lokal Nebel oder Hochnebel. Bei Tiefstwerten von +4° bis -2° ab mittleren Lagen gebietsweise Glätte.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Donnerstag,, 01. Dezember 2022 20:11:58 Uhr:

Am Freitag meist bedeckt. Ausbreitend leichter Regen mit Schwerpunkt Alb und nördlich davon, ab mittleren Lagen auch mit Schnee und teilweiser Glätte. Am Hochrhein und in Oberschwaben kaum Niederschlag. Maxima von -1° im Bergland bis +5° am Oberrhein. Schwacher Wind aus östlichen Richtungen mit örtlich frischen Böen. In der Nacht zum Samstag weiterhin stark bewölkt. Von Süden rasch nachlassender leichter Schneeregen und Schnee, lediglich in den tiefsten Lagen als Regen. Örtlich Nebel. Bei Minima von +2° bis -4° örtlich Glätte.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Donnerstag,, 01. Dezember 2022 20:11:58 Uhr:

Am Samstag anfangs stark bewölkt, häufig trüb. Im Tagesverlauf im Oberrheingraben sowie am Hochrhein und im Bodenseebereich zunehmend Sonne. Trocken. Maxima von -1° im Bergland bis +5° am Rhein. Schwacher Nordostwind, gelegentlich in Böen auffrischend. Exponiert im Schwarzwald auch starke bis stürmische Böen. In der Nacht zum Sonntag stark bewölkt, im Süden teils gering bewölkt. Später auch dort wieder Nebel und Hochnebel. Trocken. Bei Tiefstwerten zwischen +2° und -5 gebietsweise Glätte. In den höheren Lagen des Schwarzwaldes starke bis stürmische Böen.

© Deutscher Wetterdienst

Vorhersage für Deutschland

Datum der DWD-Daten: Donnerstag,, 01. Dezember 2022 20:11:58 Uhr:

Am Sonntag stark bewölkt teils zögerlicher Nebelauflösung. Im Südwesten vereinzelt Auflockerungen. Niederschlagsfrei. Höchstwerte -1° bis +5°. Schwacher Wind aus Nordost, gelegentlich in Böen auffrischend. In der Nacht zum Montag stark bewölkt bis bedeckt. Gebietsweise leichter Regen oder im Bergland Schnee. Tiefstwerte von +3° bis -3°. Gebietsweise Glätte.

© Deutscher Wetterdienst

Deutscher Wetterdienst 10-Tage-Vorhersage für Deutschland von Sonntag, 04.12.2022 bis Sonntag, 11.12.2022 ausgegeben von der Vorhersage- und Beratungszentrale Offenbach am Donnerstag, 01.12.2022, 13:44 Uhr

Häufig trüb und nasskalt.

Vorhersage für Deutschland bis Donnerstag, 08.12.2022, Am Sonntag meist stark bewölkt bis bedeckt, im Bergland oft neblig trüb. Chancen auf Lichtblicke vor allem im Bayerischen Wald und an den Alpen. Besonders im Osten und Nordosten gebietsweise leichte Niederschläge, oft als Regen bzw. Nieselregen, teils aber auch als Schneegriesel. An den Küsten einzelne Schauer, überwiegend als Regen. Höchstwerte meist 0° bis +6°, im Bergland gebietsweise leichter Dauerfrost. Schwacher, im Norden mäßiger, an den Küsten in Böen starker Wind aus östlichen Richtungen. In der Nacht zum Montag meist bedeckt, gebietsweise etwas Regen, vor allem im Bergland auch Schnee. Tiefstwerte +3° bis -3°, dabei vor allem im Bergland Glättegefahr.

Am Montag weiterhin vielfach trüb. Dabei häufiger Nieselregen, im höheren Bergland teils Schnee. Kaum Temperaturanstieg auf maximal 2°° bis 7°. Meist schwacher Wind aus unterschiedlichen Richtungen. Im Norden mäßig, an der See auch frisch aus Nordost bis Ost. In der Nacht zum Dienstag meist bedeckt und gebietsweise etwas Regen. Im Süden und Südwesten örtlich Auflockerungen, nachfolgend teils dichte Nebelfelder. +3° bis -3°, vor allem im Bergland erneut Glättegefahr.

Am Dienstag südlich des Mains teils zähe Nebel- und Hochnebelfelder, teils aber auch heiter - insbesondere in höheren Mittelgebirgslagen. Sonst weiterhin vielfach trüb, aber nur noch selten etwas Niesel- oder Sprühregen. Höchstwerte weiterhin meist zwischen 2° und 7°. Oft schwachwindig. In der Nacht zum Mittwoch im Norden örtlich etwas Sprühregen. Im weiteren Verlauf auch im Südwesten neuer Regen. Dazwischen auch länger trocken, aber kaum Auflockerungen. Je nach Bewölkung und Höhenlage +3° bis -3°.

Am Mittwoch und Donnerstag kompakte Wolkenfelder und zeitweise Niederschläge, im Norden und in mittleren Lagen zunehmend in Schnee übergehend. Nasskalte 1° bis 5, entlang des Rheins bis 7°. Schwacher bis mäßiger Wind aus wechselnden Richtungen. .

Trendprognose für Deutschland, von Freitag, 09.12.2022 bis Sonntag, 11.12.2022, Wechselhaft auf frühwinterlichem Temperaturniveau, weitere Entwicklung sehr unsicher.

Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach / Dipl.-Met. Robert Hausen
© Deutscher Wetterdienst, VBZ Offenbach
Verfasser(in): Dipl.-Met. Robert Hausen 





Wissenschaft kompakt

Wetterquiz - Teil 3


Tagtäglich bietet Ihnen das Thema des Tages die Möglichkeit, sich
über alle möglichen Facetten des weitläufigen und zum Teil sehr
komplexen Themengebiets der Meteorologie zu informieren. Es folgt
Teil 3 unseres Wetterquiz!

Heute, am 01.12.2022, beginnt der meteorologische Winter!
Gleichzeitig - und das dürfte bei vielen wohl deutlich präsenter sein
- darf endlich das erste Türchen des Adventskalenders geöffnet
werden. Doch während sich dahinter oftmals etwas für den
Seelenfrieden, respektive die Hüfte verbirgt, gibt es hier heute
etwas für's Gehirn: den nächsten Teil unseres Wetterquiz! Und da am
Freitag und Samstag an dieser Stelle die Rückblicke auf den
vergangenen November sowie den meteorologischen Herbst folgen, gibt
es die Auflösung am Ende des Textes direkt dazu. Und nun: Viel Spaß
beim Rätseln!

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Frage 1: Unter einer "warmen Nase" versteht man in der
Meteorologie...
A: ... eine bestimmte Wolkenformation bei Föhn.
B: ... einen Warmluftvorstoß in den unteren Luftschichten, der sich
nicht bis zum Boden durchsetzt.
C: ... spaßhaft jemanden im Kollegenkreis, der eine Tauwetterlage
richtig vorhergesagt hat.

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Frage 2: Wasser...
A: ... ist das beliebteste Getränk bei "Teambuildingveranstaltungen"
der Vorhersagezentrale.
B: ... hat bei 0 °C seine größte Dichte.
C: ... gefriert nicht unbedingt bei Minusgraden.

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Frage 3: Bei einer Inversion...
A: ... nimmt die Temperatur mit der Höhe zu.
B: ... stellt sich das vorherrschende Wetterregime innerhalb von 24
Stunden komplett um.
C: ... handelt es sich beim DWD um eine Bestandsaufnahme zum
Jahresende, wieviel von welchem Wetter noch im Lager ist.

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Frage 4: Eine maskierte Kaltfront ...
A: ... sorgt für eine Erwärmung in den untersten Luftschichten.
B: ... tritt fast ausschließlich im Februar auf.
C: ... ist eine Kaltfront, die von den Wettermodellen nicht
vorhergesagt wurde.

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Frage 5: Mit "Shapiro-Keyser" verbindet man in der Vorhersagezentrale
sofort...
A: ... eine Vorgehensweise bei der Bestimmung der Schneefallgrenze.
B: ... eine spezielle Tiefdruckentwicklung, die ein besonders hohes
Böenpotenzial aufweist.
C: ... die 25 süßsauer beim Thailänder um die Ecke.

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Auflösung: Damit Sie beim Durchlesen der Fragen hier nicht schon
versehentlich mit einem Auge die Lösungen überfliegen, folgen diese
nun etwas unübersichtlich im Fließtext. Von einer warmen Nase spricht
man, wenn in unteren Luftschichten eine Erwärmung stattfindet, sich
in Bodennähe aber noch kältere Luft hält. Das Vertikalprofil der
Temperatur ähnelt dann der Form einer Nase. Ein anschauliches
Beispiel dazu finden Sie im Thema des Tages vom 17.01.2022. Dort
lesen Sie unter anderem auch von sogenannten "unterkühlten
Wassertröpfchen", also Wassertröpfchen, die bis weit in den
Frostbereich hinein existieren, ohne zu gefrieren.
Mit Inversionen hat man es im Sommer meist nachts, im Winterhalbjahr
dagegen gerne auch mal über mehrere Tage hinweg zu tun. In den
Nächten kühlt der Boden und damit auch die bodennahe Luft deutlich
stärker aus als die darüber befindlichen Luftschichten. Die
Temperatur nimmt also mit der Höhe zu. Näheres dazu finden Sie zum
Beispiel im Thema des Tages vom 04.11.2020, in dem Sie auch auf den
Begriff der "maskierten Kaltfront" treffen werden. Dabei handelt es
sich um nichts Weiteres als eine "handelsübliche" Kaltfront. Gerade
im Winterhalbjahr kann sie aber eine im Vorfeld vorhandene
Inversionslage beenden, indem sie die bodennahe Kaltluft mit der
darüber befindlichen, milderen Luftmasse vermischt. Damit wird es
hinter der Kaltfront in den untersten Luftschichten also wärmer und
nicht - wie eigentlich gewohnt - kälter. Zum Abschluss spitzen die
Kolleginnen und Kollegen die Ohren, wenn irgendwo der Begriff
"Shapiro-Keyser" fällt. Denn diese spezielle Tiefdruckentwicklung
kann vor allem bei der Böenprognose einiges an Überraschung mit sich
bringen. Böen bis in den (extremen) Orkanbereich sind dabei keine
Seltenheit. Mehr dazu erfahren Sie im Thema des Tages vom 16.01.2015.



Dipl.-Met. Tobias Reinartz
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 01.12.2022

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